Nach stolzen 37 Jahren an der Spitze von ‚Vogue America‘ soll die Chefin Anna Wintour bereit sein, das Amt aufzugeben. Laut Berichten internationaler Medien – darunter ‚The Daily Front Row‘, ‚WWD‘ und ‚Business of Fashion‘ – würde die legendäre Führungsfigur dessen, was lange als die ‚Bibel der Mode‘ galt, ihre Position an der Spitze des Magazins aufgeben, behielte jedoch weiterhin die Rolle des Global Chief Content Officer von Condé Nast und die globale Redaktionsleitung von Vogue.
Wie berichtet wird, sei Wintour, 75 Jahre alt, die seit 1988 die Leitung von ‚Vogue America‘ innehat, angeblich während einer Mitarbeiterversammlung am Donnerstagvormittag über die Nachricht informiert worden. ‚Vogue‘ suche daher nach einer neuen Person, die die redaktionellen Inhalte verantwortet.
Wintour, zu der Lauren Weisberger, eine ehemalige Assistentin von ihr, offenbar Inspiration fand für den Bestseller ‚Der Teufel trägt Prada‘ (der später erfolgreich mit Meryl Streep in der Rolle der gefürchteten Chefin einer Modezeitschrift verfilmt wurde), begann ihre Karriere bei ‚Vogue‘ im Jahr 1988 und trat die Nachfolge der damaligen Chefredakteurin Grace Mirabella an.
Eine Schlüsselfigur, um Ästhetik und Verkäufe des Magazins zu revolutionieren, schafft es Wintour von Anfang an, ins Schwarze zu treffen. Die erste Ausgabe, die unter ihrer Leitung entstand, ist die November-Ausgabe 1988: Michaela Bercu, strahlend lächelnd und in Ganzkörperaufnahme, trägt auf dem Cover eine schlichte Jeans für 50 Dollar, kombiniert mit einem Christian Lacroix-Pullover im Wert von 10.000 Dollar. Ein von Peter Lindbergh geschossenes Foto, das in die Geschichte eingehen wird
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