Der Jesus-Turm, der mit über 170 Metern der höchste Punkt des Denkmals ist, soll zum Symbol der Endphase der Arbeiten an der Basilika werden – jenes unvollendete Meisterwerk, das weiterhin dem ursprünglichen Entwurf des katalanischen Architekten folgt.
Nach über 140 Jahren seit Baubeginn im Jahr 1882 liegt die Sagrada Família der vom Schöpfer gezeichneten Konzeption erstaunlich nahe; es fehlen jedoch noch einige wichtige Bauteile.
Die Fassade der Herrlichkeit – die gemäß dem ursprünglichen Entwurf die größte und bedeutendste ist – wird der Haupteingang der Basilika sein und den Weg des Menschen zu Gott erzählen, mit Verweisen auf Paradies, Hölle, Sünde und Erlösung. Und dann eine große Treppe, die das Heiligtum mit der Stadt verbinden soll. Das gehört zu den umstrittensten Punkten, denn der historische Entwurf würde signifikante Änderungen der umliegenden Stadtstruktur erfordern und möglicherweise bereits bestehende Gebäude einbeziehen.