„Dieser verrückte Freitag, noch verrückter“: eine unwiderstehliche Fortsetzung, besser als das Original
Selten gelingt es, dass ein Sequel das Original übertrifft, besonders wenn viele Jahre seit dem Vorgänger vergangen sind, doch im Fall von „Dieser verrückte Freitag, noch verrückter“ ist diese Aufgabe gelungen. Der zweite Teil der Abenteuer von Tess und Anna, Mutter und Tochter, hält nicht nur dem ersten Film aus dem Jahr 2003 stand, sondern ist noch ausgelassener, lustiger und vermag es, ein Publikum jeden Alters zu bewegen und zu berühren.
In den Rollen der Protagonistinnen, Mutter und Tochter, treffen wir erneut Jamie Lee Curtis (im Film als Tess zu sehen, aber auch als Co-Produzentin), die immer charismatischer und witziger wird, und Lindsay Lohan (Anna). Mit ihnen im Cast stehen: Julia Butters (Harper, Annas Tochter), Sophia Hammons (Lily), Manny Jacinto (Eric), Rosalind Chao, Chad Michael Murray (Jake), Vanessa Bayer (Wahrsagerin) und Mark Harmon (Ryan). „Dieser verrückte Freitag, noch verrückter“ ist unter der Regie von Nisha Ganatra entstanden und kommt in Italien am Mittwoch, dem 6. August 2025, in die Kinos.
„Dieser verrückte Freitag, noch verrückter“: Die Handlung
Nach mehr als 20 Jahren seit ihrem ersten, skurrilen und lustigen Abenteuer begegnen wir Tess und Anna, Mutter und Tochter, erneut den Turbulenzen der Pubertät. Dieses Mal betrifft das brennende Thema die 14-jährige Harper; Anna muss die Missverständnisse mit Harper bewältigen, die, wie es bei allen Teenagerinnen der Fall ist, Schwierigkeiten hat, mit der Mutter zu kommunizieren, rebellisch ist, eine unbändige Leidenschaft (bei Harper ist es das Surfen; Anns Leidenschaft war Musik) hegt und ständig nach ihrem Freiraum sucht. Um Anna bei der Erziehung von Harper zu unterstützen, ist Tess an Bord, die sich wieder witzig und enorm explizit zeigt. Wenn die Ausgangslage zu Hause bei Anna schon kompliziert wirkt, wird sie durch die Liebesgeschichte noch komplizierter: Anna trifft Eric, den alleinerziehenden Vater von Lily, einer Schulfreundin Harpers, die Harper, wie es scheint, nicht ungeteilte Zuneigung entgegenbringt.
Zu schade, dass Anna und Eric sich heiraten möchten und nur wenige Tage vor dem Hochzeitsdatum das Schicksal erneut zuschlägt, das Mutter und Tochter vor vielen Jahren schon getroffen hat: Die Körper der vier Protagonistinnen werden vertauscht, die beiden Jugendlichen werden zu Erwachsenen und die beiden Erwachsenen finden sich in den Körpern der Teenager wieder. Doch die Mädchen, die gegen die Heirat sind, nutzen in den Erwachsenenrollen die Gelegenheit, einen Plan zu schmieden, um die Hochzeit platzen zu lassen. Doch erneut lauern Umstände hinter jeder Kurve: Durch eine veränderte Perspektive ändert sich alles, und alle vier Hauptfiguren entdecken viele unerwartete und überraschende Wahrheiten.
“Dieser verrückte Freitag, noch verrückter”: ein mitreißender und herzerwärmender Sequel, besser als das Original
„Dieser verrückte Freitag, noch verrückter“ entpuppt sich wirklich als schöne Überraschung. Ein gelungenes Sequel, das sich sogar noch witziger präsentiert als das Original. Wer den Film von 2003 geliebt hat, kann unbesorgt ins Kino gehen, ohne Angst vor Enttäuschungen oder Vergleichen mit dem Film, den man liebte; vielmehr: Dieses zweite Kapitel greift zwar viele Situationen des Originals auf, passt sie durch notwendige Änderungen an und wirkt dennoch noch ausgelassener.
Der Erzählrhythmus ist deutlich flotter, die Konstellation mit vier Beteiligten – zwei Erwachsene und zwei Teenager – wächst zwar, belässt es aber nicht bei einer leeren Komplexität, sondern bereichert die Handlung. Das Thema der Großfamilie mit all seinen Herausforderungen wird brillant entwickelt, indem der Mechanismus des Rollen- und Perspektivenwechsels klug genutzt wird; Die Geschichte ist nicht nur extrem komisch, sondern auch emotional mitreißend. Die beiden jugendlichen Co-Protagonistinnen agieren glänzend und halten dem Paar stand, das erneut in seinem Glanz aufleuchtet: Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan sind – wie schon im ersten Film – entfesselt, impulsiv und unwiderstehlich.
Insbesondere gelingt es Jamie Lee Curtis, über die Jahre hinweg zu reifen, und eine Tess zu zeigen, die urkomisch ist: scharfsinnig, selbstironisch, charismatisch und unaufhaltsam.
„Dieser verrückte Freitag, noch verrückter“ ist eine köstliche Komödie, die sowohl den Fans des ersten Kapitels als auch neuen Generationen gefallen wird, die keinen Vergleich haben, sich aber an diesem Abenteuer erfreuen werden – mit viel Lachen, Emotionen und menschlicher Wärme.
Bewertung: 7
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