Drei Todesopfer bei Zugunglück in Deutschland
Am Sonntagnachmittag kam es in Deutschland zu einem tragischen Zugunglück, bei dem drei Menschen den Tod fanden. Zwei Wagen eines Regionalzuges entgleisten in der Nähe von Riedlingen im Südwesten des Landes. Dies bestätigte eine Polizeisprecherin gegenüber AFP und korrigierte somit die zuvor genannte Opferzahl von vier Toten. Bilder vom Unglücksort zeigen die entgleisten Waggons, von denen einer vollständig auf der Seite liegt.
Die Rettungskräfte arbeiteten intensiv daran, die im Zug eingeklemmten Fahrgäste zu befreien. Für drei Personen kam jede Hilfe zu spät. Insgesamt wurden etwa fünfzig Verletzte gezählt.
Entgleisung in Deutschland und mögliche Erdrutschtheorie
Der Unfall ereignete sich kurz nach 18 Uhr am Sonntag, dem 27. Juli. Der betroffene Zug war ein Regionalzug, der von Villingen-Schwenningen nach Ulm unterwegs war. Rund 45 Kilometer vor seinem Endziel kamen die Waggons plötzlich von den Schienen ab.
Medien in Deutschland berichten, dass vor dem Unglück in der Region ein heftiges Unwetter herrschte. Daher besteht die Möglichkeit, dass der Zug durch einen Erdrutsch beeinflusst wurde. In kurzer Zeit fielen zwischen 30 und 40 Millimeter Regen. „Man kann nicht ausschließen, dass Regen und daraus resultierende Erdrutsche die Ursache waren“, erklärte Thomas Strobl, Innenminister des Bundeslandes Baden-Württemberg. Auch einige auf dem Unglücksort aufgenommene Fotos scheinen diese Theorie zu untermauern.