Der Beweggrund für den Mord in Pont-de-Metz, einem Dorf in der Nähe von Amiens (Frankreich), bleibt weiterhin im Dunkeln. Der Leichnam von Steeven G., 32 Jahre alt, wurde am 4. August auf einem Sportplatz gefunden. Die französische Polizei hat einen 27-Jährigen festgenommen, der gestand, der Täter zu sein. Er fügte jedoch hinzu, dass er sein Opfer nicht kenne.
Das zufällige Treffen und der gemeinsame Trunk
Nach Angaben von Le Parisien erklärte der Verdächtige den Ermittlern, er habe sein Opfer zufällig im Park getroffen und vor der Tötung gemeinsam Alkohol mit ihm konsumiert. „Das Motiv ist unklar. Es ist schwer zu sagen, ob es sich um einen impulsiven Akt gehandelt hat; im Verlauf der Ermittlungen sind vertiefte psychiatrische Bewertungen des Verdächtigen erforderlich“, so eine Quelle, die den Ermittlungen nahesteht.
Steeven G. und sein mutmaßlicher Mörder wohnten im selben Viertel Petit-Saint-Jean, das an den Park grenzt, am Rand eines Baches, der von Vegetation umgeben ist. Nichts deutet darauf hin, dass es sich um eine Abrechnung zwischen den beiden gehandelt haben könnte.
Der Mord
Der Leichnam des Opfers wurde am 4. August gegen 7 Uhr von einer Frau im Sportplatz innerhalb des Parks Pont-de-Metz gefunden. Der Mann wurde die Kehle durchtrennt und der Bauchraum geöffnet; die Polizei schloss später aus, dass sein Körper in einer bestimmten Position (kreuzförmig) abgelegt worden sei, um ein Zeichen oder eine Botschaft zu hinterlassen. Der mutmaßliche Täter wurde am 5. August festgenommen. Die Behörden gelangten zu ihm dank eines in der Nähe der Tatstelle gefundenen Mobiltelefons.