Angstmomente in den frühen Morgenstunden des Freitags, 1. August, in Wola Filipowska nahe Krakau, Polen. Ein Opel-Transporter blieb auf den Gleisen eines Bahnübergangs stecken und wurde von einem durchfahrenden Zug erfasst. Trotz der enormen Aufprallkraft blieb niemand verletzt.
Laut den Erkenntnissen der örtlichen Polizei überquerte der Fahrer des Fahrzeugs die Gleise, obwohl die Warnsignale bereits eingeschaltet waren und die Schranken sich im Absenken befanden. Einmal im Bahnübergang angekommen, geriet er in die Enge: Die Straße war von Schranken auf beiden Seiten blockiert. Der Versuch, rückwärts zu fahren, gelang nicht, und wenige Sekunden später traf ein Personenzug das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit und zerschmetterte es.
Glücklicherweise wurden keine Todesopfer gemeldet. Neben dem Fahrer des Transporters blieben auch Passagiere des Zuges unversehrt beim heftigen Aufprall. Das Unfallvideo, das von den Behörden als Warnhinweis verbreitet wurde, zeigt den Hergang in dramatischer Weise. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.