Schwerer Zwischenfall beim Fourme-Rennen in der französischen Stadt Ambert, das im Zentralbereich Frankreichs ausgetragen wurde. Ein Fahrzeug kam von der Strecke ab und erfasste mehrere Zuschauer: dabei kamen drei Menschen ums Leben. Dies berichten französische Medien.
Was ist genau passiert?
Zwei Menschen, Brüder im Alter von 60 und 70 Jahren, verstarben noch am Unfallort, während eine dritte Person, ein 44-jähriger Mann, im Krankenhaus von Clermont-Ferrand ankam, wo er nach einer dringenden Rettung per Hubschrauber verstarb. Das Fourme-Rennen, das in diesem Jahr seine 32. Ausgabe feierte, findet in der beeindruckenden Kulisse des Vulkans Puy-de-Dôme statt. An dem Rennen nehmen 170 Teams teil. Bei dem Unglück waren rund ein Dutzend Personen direkt betroffen. Das verunglückte Fahrzeug, ein modifizierter Peugeot 208, war an dem Unfall beteiligt. An Bord befanden sich der 22-jährige Fahrer und der 51-jährige Beifahrer. Beide wurden in Ambert stationär aufgenommen; ihre Zustände sind derzeit nicht lebensbedrohlich, allerdings wurden sie toxikologischen Tests unterzogen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Ermittler müssen klären, ob die Zuschauer hinter Schutzbarrieren standen oder sich außerhalb der abgesperrten Bereiche befanden. Es ist nicht das erste Mal, dass es beim Fourme-Rennen zu Unfällen kommt: Im vergangenen Jahr wurde ein 42 Jahre alter Rennkommissar bei einer Katastrophe tödlich verletzt.
„Der Vorfall hat uns alle geschockt. Es ist wichtig, Maßnahmen zu prüfen, um die Sicherheit bei solchen Veranstaltungen künftig zu verbessern“, sagte ein Sprecher der Polizei.
Solche Tragödien werfen Fragen zur Sicherheit bei Motorsport-Veranstaltungen auf, insbesondere bei solchen in unwegsamem Gelände wie dem Puy-de-Dôme. Die Verantwortlichen des Rennens stehen nun vor der Herausforderung, die Ursachen für das Unglück zu ermitteln und zukünftige Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken. Die traurigen Ereignisse vom Fourme-Rennen erinnern daran, dass die Risiken im Motorsport hoch sind und sorgfältige Sicherheitsmaßnahmen unabdingbar sind, um das Leben aller Beteiligten zu schützen.