Neugeborenes im Kinderwagen mit Zettel ausgesetzt – abgetrennte Hände einer Frau: Eltern des Kleinen gesucht

26. November 2025

| Lukas Steinberger

Abgetrennte Hände auf der Autobahn, ein Neugeborenes vor einem Kloster und Eltern, die sich nicht finden lassen. All das gehört zu diesem Chronik-Fall aus Deutschland. Die Funde der abgetrennten Hände einer Asylbewerberin haben die Ermittlungen der deutschen Behörden in Gang gesetzt, die den Vorfall rückblickend mit der Aussetzung eines Babys in dessen Kinderwagen in Verbindung gebracht haben. Doch es bleiben viele, zu viele, Fragen ohne Antwort.

Der Kinderwagen vor dem Kloster

Ein drei Monate altes Neugeborenes wurde am 16. November vor dem Kloster Kröffelbach in Waldsolms, im Landkreis Lahn-Dill, gefunden. Das Kind war in seinem Kinderwagen und blieb unverletzt. Es war in eine Wolldecke eingewickelt, auf der ein Zettel mit dem Namen des Kindes, dem Geburtsort und dem Namen der Mutter lag. Wie das Neugeborene dorthin gelangt ist, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die abgetrennten Hände auf der Autobahn

Am 17. November meldete laut Bild ein Autofahrer das Vorhandensein von Gegenständen auf der Autobahn A45, die Dortmund mit Aschaffenburg verbindet, im Raum Frankfurt am Main. Dort zwischen der Ausfahrt Olpe-Süd und Freudenberg (Nordrhein-Westfalen) fanden die Beamten zwei abgetrennte Hände einer Frau in 32 Jahren Eritreerin.

Später stellte die von der Polizei Hagen eingerichtete Mordkommission fest, dass es sich bei den Gliedmaßen um eine Eritreerin im Alter von 32 Jahren handelt. Die Frau und ihr dreimonatiges Baby seien in einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Bonn registriert.

Bild berichtet, dass der Lebensgefährte der Frau gesucht werde, doch die Polizei habe diese Information nicht bestätigt. Es wird wegen Mordes ermittelt.

Lukas Steinberger

Lukas Steinberger

Ich bin Lukas Steinberger, Redakteur bei AUSTRIA24 TV mit Fokus auf Politik und Gesellschaft. Nach meinem Journalismusstudium in Wien habe ich für verschiedene Medien gearbeitet und mich auf analytische Berichterstattung spezialisiert. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich zu machen und die Perspektiven der Menschen sichtbar zu machen.