Von polnischer Seite gibt es kaum Zweifel: Hinter der Explosion am Sonntag auf der Bahnstrecke Warschau-Lublin steckt Russland. Laut dem Regierungssprecher, der für die Geheimdienste zuständig ist, Jacek Dobrzynski, handelte es sich um „einen terroristischen Anschlag, orchestriert von Diensten des Ostens“. Eine Anschuldigung, die die ohnehin angespannte Lage mit Moskau weiter verschärft. Die Ermittlungen der polnischen Behörden festigen Warschaus Positionen.
Zwei Ukrainer im Dienst Moskaus festgenommen
Am Morgen des 18. November wurden zwei Ukrainer, die für Moskau arbeiten, als Verdächtige der beiden Sabotagefälle an der Bahnstrecke benannt. Das erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in einer Parlamentarsrede. Die beiden „arbeiten und kooperieren seit langem mit den russischen Diensten“, so Tusk und zitierte Informationen von Staatsanwälten und Ermittlungsbehörden. Einer der Verdächtigen war bereits wegen Sabotage von einem Gericht in Lemberg verurteilt worden. Nach den Vorfällen waren beide in die belarussische Republik geflohen, von der aus sie in diesem Herbst nach Polen eingereist waren.
Eisenbahn explodierte, während ein Personenzug durchfuhr – Polen: „Russland trägt die Verantwortung“
Am Sonntag stand Polen am Rand einer Katastrophe. In der Nähe des Bahnhofs Mika kam es zu einer Explosion, die höchstwahrscheinlich darauf abzielte, einen Zug auf der Strecke Warschau-Lublin in die Luft zu jagen. Nur wenige Stunden zuvor hatte derselbe Streckenabschnitt zwischen Warschau und Lublin dem Lokführer Berichte über „Unregelmäßigkeiten“ in den Gleisen in der Nähe des Dorfes Mika gemeldet. Bei Kontrollen stellte sich heraus, dass von einer Schiene ein Abschnitt von rund einem Meter fehlte. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk sprach von einem „beispiellosen Sabotageakt, der die Sicherheit des polnischen Staates und seiner Bürger gefährdet“.
Od godziny 7:30 trwa zamknięcie toru numer 1 na odcinku Dęblin-Życzyn po stwierdzeniu ubytku w torze o długości około 100 cm przez m-stę pociągu 12713 KM Warszawa Zach-Dęblin. Prawdopodobnie doszło do celowego uszkodzenia szyny poprzez detonację ładunku wybuchowego @kuracyja pic.twitter.com/jkJGiQl4SB
— Dyspozytura Trakcji🚆 (@Dyspozytura_T) November 16, 2025
I sospetti si erano da subito concentrati su Mosca e rientrerebbe nella lunga sequenza di episodi di sabotaggio, incendi sospetti, atti di spionaggio e cyberattacchi che si sono moltiplicati da quando è iniziata l’invasione russa dell’Ucraina. Adesso l’accusa, secondo quanto riportato dal Guardian, è stata dichiarata. „Tutto indica“ che sia stata l’intelligence russa a commissionare l’atto di sabotaggio, ha detto il portavoce del governo responsabile per i servizi segreti Jacek Dobrzynski, definendolo „un attacco terroristico orchestrato da servizi dell’Est“.