Das Meer und die Leidenschaft für das Angeln – ein Moment der Entspannung während des Urlaubs auf der Insel Lanzarote, Spanien. Ein Urlaub, der sich für Riccardo Rocco, 27 Jahre alt aus Codiverno di Vigonza in der Provinz Padua, in eine Tragödie verwandelt hat: Am vergangenen 8. Dezember starb er, nachdem er von einer Welle erfasst worden war. Der junge Mann, der zusammen mit einem Freund ins Wasser geraten war, wurde gerettet und ins Krankenhaus Doctor José Molina Orosa in Arrecife gebracht, wo die Ärzte ihm das Leben nicht mehr retten konnten.
Die Tragödie im Urlaub
Nach Recherchen der Kolleginnen und Kollegen von PadovaOggi war Riccardo für den Urlaub mit einem Freund, Giulio Favaretto, wohnhaft in Scorzè in der Provinz Venedig, aufgebrochen. Die beiden jungen Männer, vereint durch ihre Leidenschaft fürs Angeln, waren am 2. Dezember in Yaiza an der Südküste der Insel Lanzarote angekommen. Die Tragödie ereignete sich im Naturschutzgebiet Los Charcones, einem Ort, den die beiden Freunde gewählt hatten, um dem Angeln trotz der Wettersituation und einer heftigen Brandung nachzugehen. Kurz vor 16 Uhr soll der 27-Jährige von einer anomal auftretenden, plötzlichen und sehr starken Welle ergriffen worden sein, die ihn zusammen mit dem Freund ins Wasser riss.
Die anomale Welle
Einige Zeugen verfolgten die Szene und alarmierten sofort die Rettungskräfte. Der Mann aus Codiverno wurde im offenen Meer per Hubschrauber geortet und geborgen. Die Rettungskräfte versuchten lange, ihn zu reanimieren, und brachten ihn notfallmäßig ins Krankenhaus Doctor José Molina Orosa in Arrecife, doch sein Herz schlug nach einer kurzen Rückkehr des Lebens erneut nicht mehr. Der Freund hingegen, verletzt und unter Schock, gelang es mühsam, die Felsen zu erreichen und sich in Sicherheit zu bringen.
Die Rückkehr nach Italien
Riccardo Rocco, der früher eine Tätigkeit als Bäcker ausübte, hatte seine Eltern am Tag vor dem Unfall, dem 7. Dezember, telefonisch kontaktiert: Er hatte ihnen einige Fotos von dem Ort geschickt und eine Sprachnachricht hinterlassen. Dann kam Stille und die tragische Nachricht. Die Rückkehr nach Italien war für den 18. Dezember geplant, um Weihnachten gemeinsam mit der Familie zu feiern. Die Brüder, nachdem sie die Nachricht vom Tod Riccardos erhalten hatten, reisten nach Spanien, um die Leiche zu identifizieren. In den sozialen Medien sind unzählige Beileidsbekundungen von Freunden und Verwandten zu lesen, die bestürzt über diesen plötzlichen Verlust sind.