Es sind mehr als 24 Stunden vergangen, seit ein 76-jähriger Mann britischer Herkunft vor Teneriffa von Bord eines Kreuzfahrtschiffs ins Meer gefallen ist. Die spanische Küstenwache ist weiterhin mit Rettungsmaßnahmen beschäftigt, die gegen 9 Uhr am 27. November eingeleitet wurden.
Der Vorfall
Der Mann befand sich an Bord der Marella Explorer 2, dem Kreuzfahrtschiff der TUI-Gruppe, als er offenbar ins Meer gefallen sein soll, nahe der spanischen Insel. In dem Bereich, in dem der 76-Jährige gefallen sein soll, wurden Rettungsboote, zwei Hubschrauber und ein spezielles Such- und Rettungsflugzeug eingesetzt.
Nach Angaben der Behörden erklärte die Reederei, dass der Passagier „ins Wasser gestürzt sei, während das Schiff auf dem Weg nach La Gomera war“, und betonte außerdem, dass man mit der Familie des Mannes in Kontakt stehe und bei den Untersuchungen mit den örtlichen Behörden zusammenarbeite. In einer Mitteilung bestätigte die spanische Küstenwache, dass die Marella Explorer 2 an den Suchmaßnahmen teilgenommen habe, bevor das Schiff heute Morgen, dem 28. November, den Hafen Santa Cruz de Tenerife anlief. Das Bordpersonal habe Passagiere befragt, um mögliche Zeugenaussagen und Informationen zum Vorfall zu sammeln.
Die Reise des Schiffs
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich das Schiff auf dem Rückweg zu den Kanarischen Inseln, nachdem es Madeira, Portugal, angelaufen hatte. Die Route sah vor, am 21. November von Teneriffa aus zu einer siebentägigen Kreuzfahrt zwischen dem Kanarischen Archipel und weiteren Inseln im Atlantik zu starten. Die Marella Explorer 2, auf Malta registriert, kann bis zu 1.814 Passagiere aufnehmen, verteilt auf 14 Decks und 907 Kabinen, wie auf der Website von TUI veröffentlicht.