Panischer Alarm bei Ryanair-Flug: Mindestens 18 Passagiere bei Vorfall am Flughafen Palma de Mallorca verletzt
Ein dramatischer Zwischenfall hat am Flughafen Son Sant Joan auf Mallorca für Aufruhr gesorgt. Mindestens 18 Passagiere wurden bei einem Vorfall während eines Flugs der Billigfluggesellschaft Ryanair verletzt, nachdem das Flugzeug aufgrund eines vermeintlichen Feuers auf dem Rollweg gestoppt und evakuiert werden musste. Die Ereignisse ereigneten sich im Zeitraum zwischen Freitag, dem 4. Juli, und Samstag, dem 5. Juli, und sorgten für großes Aufsehen in der spanischen Öffentlichkeit sowie bei internationalen Medien.
Feueralarm bei Ryanair in Spanien: Verletzte Passagiere nach Evakuierung
Der Zwischenfall fand unmittelbar nach Abschluss des Check-ins und des Einsteigens statt, als das Flugzeug, eine Boeing 737, auf dem Weg nach Manchester war. Während der Vorbereitungen zum Abheben löste eine Feuerwarnung im Cockpit den Alarm aus. Das Flugpersonal ordnete sofort die Evakuierung an, was zu chaotischen Szenen an Bord führte. Mehrere Passagiere gerieten in Panik und flüchteten auf die Flügel des Flugzeugs, ohne den Anweisungen der Crew Folge zu leisten. Einige sprangen direkt auf die Startbahn, während andere die Flucht auf dem Rollfeld suchten.
Bilder, die in sozialen Medien verbreitet wurden, zeigen die dramatischen Szenen: Passagiere, die übereilt auf die Außenhaut des Flugzeugs kletterten und dann auf die Piste sprangen, um der aufkommenden Gefahr zu entkommen. Rettungskräfte, einschließlich Ambulanzteams, Feuerwehr und Gendarmerie, waren schnell vor Ort und begaben sich zur Sicherung des Bereichs. Es wurden sofort Maßnahmen ergriffen, um den Vorfall zu kontrollieren und den Einsatz von Notfallprotokollen zu gewährleisten, wie es bei schweren Zwischenfällen üblich ist.
Die spanischen Behörden bestätigten, dass 18 Fluggäste bei dem Vorfall verletzt wurden. Glücklicherweise mussten nur sechs von ihnen in Krankenhäuser eingeliefert werden, die übrigen konnten vor Ort behandelt werden. Ein Großbrand wurde zunächst vermutet, aber es stellte sich später heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die genauen Ursachen des Feuermelders sind jedoch Gegenstand laufender Untersuchungen.
Soziale Medien berichten von Chaos und Verletzten
Der Twitter-Account „Breaking Aviation News & Videos“ veröffentlichte ein Video, das die Ereignisse dokumentiert. Darin ist zu sehen, wie Passagiere in Panik geraten, manche auf die Flügel klettern und auf die Piste springen, während Rettungskräfte im Einsatz sind. Die Meldung lautet: „Ryanair 737-800 wurde am Flughafen Palma de Mallorca evakuiert, nachdem während des Rollens ein kleines Feuer ausgebrochen war. Insgesamt wurden 18 Personen behandelt, sechs mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Einige Passagiere gerieten in Panik und sprangen von den Flügeln auf die Erde.“
Quelle: https://twitter.com/aviationbrk/status/1941411771744420091?ref_src=twsrc%5Etfw
Ryanair bestätigt den Vorfall: Fehlalarm führte zu Evakuierung
In einer offiziellen Stellungnahme benannte Ryanair den Vorfall als einen Fehlalarm. Es heißt, dass der Flug von Palma nach Manchester aufgrund einer technischen Störung, einer Warnleuchte im Cockpit, gestoppt wurde. Die Crew reagierte umgehend und leitete die Evakuierung der Passagiere ein, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Das Flugzeug wurde sofort mit aufblasbaren Notrutschen evakuiert, wobei die Passagiere zur sicheren Entfernung vom Flugzeug auf das Rollfeld gebracht wurden.
Das Unternehmen versicherte weiter, dass die Evakuierung schnell und effizient verlief. Um die Unannehmlichkeiten für die Fluggäste so gering wie möglich zu halten, wurde kurzfristig ein Ersatzflug organisiert, der um 07:05 Uhr morgens vom Flughafen Palma aus startete. Den Verletzten wurde sofort medizinische Hilfe zuteil, und die Behörden untersuchen weiterhin die genaue Ursache des falschen Feuermelders, um zukünftigen Zwischenfällen vorzubeugen.
Die Situation zeigt erneut, wie wichtig schnelles Handeln bei Flugunfällen ist und wie schwerwiegend die Folgen eines Fehlalarms auf Flughäfen sein können. Glücklicherweise blieb die Katastrophe aus, auch wenn die entstandene Panik und die Verletzungen allerorts für Besorgnis sorgen. Die Ermittlungen dauern an, um die genaue Ursache des Vorfalls zu klären und Konsequenzen für die Sicherheitsvorkehrungen zu ziehen.