Jedes Jahr fügt Netflix seinem Katalog Hunderte neuer Serien hinzu. Von Fortsetzungen bekannter Titel bis hin zu völlig neuen Neuentdeckungen wächst die Zahl der Serien auf der Streaming-Plattform stetig. Doch in diesem Meer von Geschichten, welche sind es in den letzten fünf Jahren wirklich gewesen, die einen echten Unterschied gemacht haben? Man könnte sie an einer Hand abzählen, aber diese Serien sind unserer Ansicht nach die denkwürdigsten Netflix-Serien der letzten fünf Jahre, die ihr unbedingt so bald wie möglich nachholen solltet.
Die besten Netflix-Serien des Jahres 2026 – bislang
Beef – Der Konflikt
Beginnen wir mit einem Meisterwerk aus dem Jahr 2021: „Beef – Der Konflikt“. Eine absolut eigenständige Serie, die sich dazu entschieden hat, ein wirklich neuartiges Thema in den Mittelpunkt der Erzählung zu stellen: unterdrückte Wut und wie sie die Beziehungen zwischen Menschen zu verfälschen vermag.
Protagonisten dieser Geschichte Steven Yeun und Ali Wong. Die Handlung? Ein Autounfall, der die beiden Beteiligten buchstäblich verschlingt. So zusammengefasst fängt die Größe dieser Serie kaum ein – vertraut mir und fangt einfach an, sie zu schauen.
Beef – Der Konflikt: Die Kritik
Adoleszenz
Eine Serie, die mehr als Unterhaltung geworden ist und sich zu einem echten kulturellen Phänomen entwickelt hat. „Adoleszenz“ gehört zu den Netflix-Meisterwerken, entstanden aus der Feder von Stephen Graham, der diese Erzählung entworfen, geschrieben, inszeniert und gespielt hat. Sie erzählt von einem dreizehnjährigen Jungen, der wegen Mordes an einer Schulfreundin verhaftet wird, und davon, wie seine Festnahme das Leben seiner Familie buchstäblich auf den Kopf stellt.
Bereitet euch darauf vor, denn diese Serie ist intensiv, tiefgründig und berührend.
Adoleszenz: Die Kritik
Baby Reindeer
Für die Sichtung von „Baby Reindeer“ braucht es Nerven, das wisst ihr: Diese Serie ist unheimlich ehrlich, schonungslos und direkt. Sie behandelt Stalking, Abhängigkeiten, psychische Fragilität und erzählt eine tatsächlich geschehene Geschichte. Die Serie schildert die ungewöhnliche Beziehung zwischen dem gescheiterten Komiker Donny Dunn (Richard Gadd) und seiner Stalkerin und zeigt, welchen Einfluss diese obsessive Figur auf ihn hat.
Ein Wunderwerk, doch man muss psychologisch stark sein, um sie zu sehen.
Baby Reindeer: Die Kritik
Dahmer
Eine weitere Serie, die Mut erfordert, ist „Dahmer“, doch auch hier ist die Brillanz dieses Titels so groß, dass es wirklich schade wäre, ihn an seinen gewalttätigen Szenen scheitern zu lassen. „Dahmer“ erzählt die Geschichte des Serienmörders Jeffrey Dahmer, gesehen durch Ryan Murphys äußerst raffinierte Perspektive.
Es ist der erste Teil der Saga über die schlimmsten Serienkiller der Geschichte der Vereinigten Staaten und muss absolut gesehen werden. Eine Serie, die die Welt schockiert und zugleich fasziniert hat und zu einem wahren Klassiker des True-Crime-Genres geworden ist.
Dahmer: Die Kritik
The 8 Show
Der abschließende Serien-Tipp gehört zu einem anderen Erzähl-Geschmack: dem Survival-Game. „The 8 Show“ zählt nicht nur zu den besten Netflix-Serien der letzten Jahre, sondern ist das bislang schönste Survival-Game überhaupt auf der Streaming-Plattform – noch besser als der Phänomen Squid Game. Es ist eine wenig bekannte Serie, doch wenn ihr sie verpasst habt, solltet ihr sie so schnell wie möglich nachholen, besonders wenn ihr das Genre und koreanische Serien liebt.
Acht Teilnehmer, eingeschlossen in ein geheimnisvolles achtstöckiges Gebäude, nehmen an einem verführerischen, doch gefährlichen Spiel teil, bei dem sie mit der Zeit Geld gewinnen.
The 8 Show: Die Kritik