Zerocalcare war der Supergast am zweiten Tag des Giffoni Film Festival. Die Fans des Comiczeichners Michele Rech waren gespannt darauf, dass er sich mit den Jugendlichen der neuen Generation über Themen austauscht, die sich durch seine Werke ziehen – von Kreativität über Politik bis hin zu Glück und menschlicher Zerbrechlichkeit.
Die enorme Bereitschaft des Künstlers, Fotos mit den zahlreichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu machen, die gekommen waren, um ihren Idol live zu treffen, war deutlich zu spüren. Zerocalcare hat sich tatsächlich so lange wie möglich Zeit genommen, um möglichst vielen Menschen gerecht zu werden, wählte jedoch, keine Autogramme zu geben, um niemanden zu enttäuschen.
“Ich will keine Filme oder Serien mehr drehen, das passt nicht mehr zu meinem Leben”
“Noch einen Live-Action-Film nach ‚La profezia dell’armadillo‘ drehen? Nein – erklärt Zerocalcare sofort. Der Monat danach, als „Due Spicci“ erschienen war, war ziemlich so, wie ich mir die Hölle vorstelle. Das nochmal zu tun? Absolut nein. Ich bin sehr hin- und hergerissen; es gibt Dinge, die mir Freude bereiten – zu Hause auf meiner Couch Geschichten zeichnen – das lässt mich spüren, dass ich einen Platz in der Welt habe. All der Zirkus drumherum, der damit einhergeht, denke ich, passt nicht mehr zu meinem Leben“.
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