Die fünfte Folge von Tale e Quale Show, die am Mittwoch, dem 21. Oktober auf Rai 1 ausgestrahlt wurde, markiert einen neuen Schritt im Wettlauf um das Finalfeld. Carlo Conti kehrt live aus den Fabrizio Frizzi-Studios in Rom zurück, mit elf Verwandlungen und einer erweiterten Jury: Neben Cristiano Malgioglio, Elettra Lamborghini und Alessandro Siani sitzen für einen Abend auch Marco Masini und Valentina Persia. Nach dem Erfolg der Vorwoche von Andrea Perroni in der Rolle von Gino Paoli ändert sich das Siegerbild erneut: Diesmal belegt Max Paiella den ersten Platz.
Der Abend vereint sehr unterschiedliche Auftritte, von Jasmine Carrisi, die sich in Madame verwandelt, bis zu Selma, die sich mit Michael Jackson auseinandersetzt, über Roberta Morise in der Rolle von Gianna Nannini und Paola Perego, die sich mit Cher konfrontieren muss. Doch eine der am sehnlichsten erwarteten – und zweifellos schwierigsten – Darbietungen ist die von Anna Pettinelli.
Tale e Quale Show, Anna Pettinelli wird zu Freddie Mercury, Malgioglio gnadenlos (doch am Ende belohnt er sie)
Freddie Mercury zu verkörpern wäre eine komplizierte Mission für jeden. Pettinelli weiß das gut, und noch bevor das Urteil der Jury bekannt ist, setzt sie sich mit einem ironischen: „Seid gnädig!“ vor das Urteil.
Das Ergebnis kann sicherlich nicht die Stimme, das Charisma und die Bühnenpräsenz des Frontmanns der Queen wiedergeben, doch die Kandidatin wirft sich in das Unterfangen, ohne sich zu schonen. Das Publikum belohnt vor allem den Mut und gewährt ihr eine stehende Ovation. Cristiano Malgioglio will jedoch nichts von Milde hören.
„Du warst einfach fantastisch; das Interessanteste war dein Mut. Auch wenn wir nicht in der Corrida sind, warst du außergewöhnlich“, kommentiert er boshaft, aber wie gewohnt stilvoll.
Pettinelli, die mit Malgioglio inzwischen eine kleine parallele Rangliste mit Spitzen aufgebaut hat, bleibt nicht tatenlos. Sie mustert das Aussehen des Richters und streut: „Du siehst aus wie Frau Konfetti mit nachgewachsenen Haaren!“ Der Spruch sitzt perfekt, das Studio bricht in Gelächter aus. Trotz der Kritik verleiht Malgioglio am Ende Anna den dritten Platz in der Gesamtwertung. Komm schon, im Untergrund mögen sie sich doch …
Max Paiella gewinnt die fünfte Folge: Die Gesamtwertung
Schlussendlich holt Max Paiella den Abend für sich. Seine Interpretation von Charles Aznavour überzeugt die Jury und ermöglicht ihm den höchsten Platz auf dem Podest, vor Roberta Morise und Selma.
Die abschließende Rangliste der fünften Folge:
1 – Max Paiella – Charles Aznavour (86 Punkte)
2 – Roberta Morise – Gianna Nannini (74 Punkte)
3 – Selma – Michael Jackson (70 Punkte)
4 – Andrea Perroni – Luca Carboni (56 Punkte)
5 – Flavio Insinna und Gabriele Cirilli – Vittorio De Sica und Mal (54 Punkte)
6 – Jasmine Carrisi – Madame (53 Punkte)
7 – Stefano Meloccaro – Lucio Battisti (52 Punkte)
8 – Vladimir Randazzo – Samurai Jay (47 Punkte)
9 – Maddalena Corvaglia – Lady Gaga (46 Punkte)
10 – Anna Pettinelli – Freddie Mercury (43 Punkte)
11 – Paola Perego – Cher (33 Punkte)