Nadeln und Schrauben in Halloween-Süßigkeiten für Kinder: Löcher in Lebensmittelverpackungen entdeckt

5. November 2026

| Lukas Steinberger

Aghi da cucito, chiodi, viti e altri piccoli oggetti metallici nascosti nei dolci distribuiti ai bambini durante la notte di Halloween. È quanto hanno scoperto diverse famiglie in Germania dopo il tradizionale giro di case del 31 ottobre, quando i più piccoli vanno di porta in porta chiedendo „dolcetto o scherzetto“. Gli oggetti appuntiti erano stati inseriti in barrette di cioccolato, caramelle gommose e wafer, in alcuni casi ancora avvolti nelle confezioni individuali.

Le segnalazioni, raccolte dalle forze dell’ordine nel fine settimana e riportate dall’agenzia tedesca Dpa, riguardano numerose regioni del Paese. La polizia sospetta che in diversi casi i dolci siano stati manomessi intenzionalmente e ha aperto indagini per tentate lesioni personali pericolose. Episodi analoghi sono stati denunciati anche in Austria. Finora non risultano bambini feriti.

Nadeln in Schokoriegeln: Die Fälle in Deutschland

Uno degli episodi è avvenuto ad Hannover, in Niedersachsen, dove una bambina di nove anni ha trovato tre aghi da cucito, uno in ciascuno di tre dolci raccolti durante Halloween: una barretta di cioccolato e due kaubonbons. Die Kleine hatte die Produkte nicht verzehrt und blieb unversehrt.

In Filderstadt, vicino Stoccarda, zwei Familien haben dagegen mehrere Nadeln versteckt in zwei Milchschnitte mit Milch und Haselnüssen gefunden. Laut Polizei waren die Metallgegenstände von außen nicht sichtbar. Montag, der 2. November, brachte eine weitere Meldung: Eine Mutter fand eine Nadel in einem einzeln verpackten Bonbon, das ihre Tochter gesammelt hatte.

La foto diffusa da una scuola superiore di Rehden, in Bassa Sassonia

In Bayern, in Landshut, wurden Schrauben in Kaubonbons und Schokoladenriegeln gefunden. In Nürnberg biss ein Kind sogar in eine Nadel, während es Schokolade aß; glücklicherweise blieb es unverletzt.

Weitere Meldungen kamen aus Thüringen, aus Bremen, aus Schleswig-Holstein, aus Sachsen-Anhalt, aus Nordrhein-Westfalen und aus Mecklenburg-Vorpommern.

In Essen meldeten zwei Familien das Vorhandensein von Nadeln in Riegeln und in Verpackungen von Gummibärchen. Der Vater eines dreizehnjährigen bemerkte einige kleine Löcher in der Verpackung eines Snacks und entdeckte später eine Metallspitze, die seitlich in die Schokolade hineingrat.

Die Polizei: „Süßigkeiten absichtlich manipuliert“

Die Ermittler versuchen, die Verantwortlichen zu identifizieren und die Herkunft der Produkte zurückzuverfolgen. In Thüringen erläuterte die Polizei, dass die gesammelten Hinweise darauf hindeuten, dass die Gegenstände absichtlich in die Süßigkeiten eingefügt wurden, mit der Absicht, Verletzungen zu verursachen.

Die größte Schwierigkeit besteht darin, die Häuser zu ermitteln, in denen die einzelnen Verpackungen verteilt wurden – oft Teil von Wegen, die durch zahlreiche Straßen und Dutzende von Häusern führen.

Es konnte kein Zusammenhang zwischen den Vorfällen in den verschiedenen deutschen Regionen hergestellt werden, noch wurden gemeinsame Verantwortliche identifiziert. Es gibt zudem keinerlei Hinweise darauf, dass eine Manipulation während der industriellen Produktion der Süßigkeiten stattgefunden hat.

In Rheinland-Pfalz klärte sich indes ein zunächst als verdächtig geltender Fall: Zwei winzige Magnete, die in einem Bonbon in Appenheim gefunden wurden, waren unbeabsichtigt in das Produkt geraten. Die Polizei schloss eine Fremdeinwirkung aus.

Die Entdeckung eines Vaters in Österreich

Die Alarmmeldung erreichte auch Österreich. In Linz entdeckte ein 28-jähriger Vater mehrere Nägel von rund einem Zentimeter Länge in den Schokoladenriegeln und in den von seinen Kindern im Stadtteil Oed gesammelten Süßigkeiten.

Nach Polizeiangaben waren die Gegenstände so tief in die Produkte eingedrückt, dass sie in einigen Fällen von außen unsichtbar blieben. Auch in diesem Fall gab es keine Verletzten. Die Behörden prüfen, wo die Süßigkeiten verteilt wurden.

Die Polizei warnt Eltern

Nach den Funden baten die deutschen Einsatzkräfte Familien eindringlich, alle Halloween-Süßigkeiten sorgfältig zu prüfen, bevor sie sie an Kinder füttern.

Der Fokus sollte vor allem auf kleinen Löchern in den Verpackungen, beschädigten Folien, ungewöhnlichen Verformungen oder abnormen Gerüchen liegen. Eine scheinbar unversehrte Verpackung schließt das Vorhandensein versteckter Objekte nicht aus.

Im Verdachtsfall wird angeraten, das Produkt nicht zu verzehren, es mit der Verpackung aufzubewahren und umgehend die Polizei zu kontaktieren. Metallische Gegenstände sollten, sofern möglich, nicht herausgenommen werden, um mögliche Spuren für die Untersuchungen nicht zu beeinträchtigen.

Die Behörden rufen zur Vorsicht auf, ohne Panik zu schüren. Weiterhin unklar ist, wer die Objekte in die Süßigkeiten gelegt hat und ob die Häufigkeit der Meldungen am selben Halloween einen gemeinsamen Hintergrund hat.

Lukas Steinberger

Lukas Steinberger

Ich bin Lukas Steinberger, Redakteur bei AUSTRIA24 TV mit Fokus auf Politik und Gesellschaft. Nach meinem Journalismusstudium in Wien habe ich für verschiedene Medien gearbeitet und mich auf analytische Berichterstattung spezialisiert. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich zu machen und die Perspektiven der Menschen sichtbar zu machen.