Kabel bricht, Karussell stürzt ab – zwei Kinder verletzt im Freizeitpark Sevilla

3. Mai 2026

| Lukas Steinberger

Sechs Personen — vier Erwachsene und zwei Kinder — wurden bei dem Vorfall am Abend des Donnerstag, 23. April, in einem Freizeitpark in Sevilla, Spanien, verletzt. Der Vorfall ereignete sich in einem Bereich des Vergnügungsparks, der „Calle del Infierno“ genannt wird, und betraf die Attraktion „Steel Max“, eine Kapsel, die wie eine Art Schleuder an zwei elastischen Seilen befestigt ist und für einige Sekunden nach oben und unten schnellt.

Entsetzen im Freizeitpark

Wie die von zahlreichen Anwesenden aufgenommenen und in den sozialen Netzwerken verbreiteten Bilder zeigen, brach eines der beiden Seile, während die Attraktion in Betrieb war: Die Kapsel stürzte zu einer Seite ab, prallte mit Wucht gegen die Metallkonstruktion und endete in ihrem Lauf in der Luft, mehrere Meter hoch schwebend.

Glücklicherweise bestätigte ein Sprecher eines Koordinierungszentrums für Notfälle, dass die Feuerwehr die Attraktion nach dem Unfall abgeriegelt hat. Die zwei Kinder, die sich in der Kapsel befanden, wurden ins Krankenhaus gebracht, während die vier außerhalb befindlichen Verletzten vor Ort medizinisch versorgt wurden. Das Gelände wurde abgesichert, und die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Ursachen des Vorfalls aufzuklären.

Sonder die Ermittler richteten ihr Augenmerk genau auf Steel Max, die Attraktion des Parks, an der das Unglück passierte. Das System ist in der Lage, eine zweisitzige Kapsel auf mehr als 90 Meter Höhe zu schleudern und erreicht eine Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Basierend auf einem Federantrieb und elastischen Seilen bietet es den Passagieren eine Beschleunigung von 5 g sowie Phasen der Schwerelosigkeit während der vertikalen Aufwärtsbewegung. Trotz des hohen Adrenalins hatte die Anlage bislang keinerlei technische Probleme gezeigt und galt als äußerst sicher.

Lukas Steinberger

Lukas Steinberger

Ich bin Lukas Steinberger, Redakteur bei AUSTRIA24 TV mit Fokus auf Politik und Gesellschaft. Nach meinem Journalismusstudium in Wien habe ich für verschiedene Medien gearbeitet und mich auf analytische Berichterstattung spezialisiert. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich zu machen und die Perspektiven der Menschen sichtbar zu machen.