Der Traum eines jeden Schnäppchenjägers: Einen gebrauchten Gegenstand zu einem unglaublich niedrigen Preis zu ergattern und festzustellen, dass er stattdessen einen Schatz birgt. Genau das ist einem glücklichen Käufer aus Trostberg gelungen, einer kleinen Stadt in Bayern, Deutschland, der online eine gebrauchte kleine Tresoreinheit für 15 Euro erworben hat und dahinter eine unerwartete Entdeckung machte: einen Goldbarren mit einem Wert von über 32.000 Euro.
Der Tresor und der Goldbarren
Wie die deutsche Zeitung Bild berichtete, wurde der Tresor von einem 57-jährigen Mann für 15 Euro auf einer Kleinanzeigenplattform für Gebrauchtwaren gekauft. Doch bei der Übergabe stieß der neue Eigentümer auf ein verstecktes Fach, aus dem ein 250 Gramm schwerer Goldbarren hervorlugte, im Wert von rund 32.900 Euro.
Die Ermittlungen der Polizei
Trotz dieses Glücks entschied der Mann, die Polizeidienststelle Trostberg zu kontaktieren, um den Goldbarren zu übergeben. Nach Angaben des Polizeisprechers Nicolai Weiß besteht die Vermutung, dass der Vorbesitzer vergessen hatte, den Barren im geheimen Fach des Tresors zu verstecken: „Der Käufer hat uns kontaktiert. Er wollte nichts Illegales tun, wusste aber nicht, wie er sich verhalten sollte.“ Die Beamten konnten den Verkäufer ausfindig machen und herausfinden, dass er den Tresor im Auftrag seines 90-jährigen Großvaters verkauft hatte.
Die Einigung zwischen Käufer und Verkäufer
Auch der ältere Mann erinnerte sich nicht an das versteckte Fach, das vermutlich später hinzugefügt worden war. Auch der Käufer hatte es nicht sofort bemerkt, sondern erst, als er versuchte, den Tresor in die Wand einzubauen. Das Gold war nicht gestohlen, und die Polizei hat den Fall abgeschlossen, doch nun müssen Käufer und Verkäufer eine private Einigung über das Eigentum des Goldes erzielen — erklärte Weiß. Alternativ müssen sie die Angelegenheit zivilrechtlich über einen Anwalt klären.