Sexuell belästigt wurde eine Einheimische von einem Unbekannten, während sie mit ihrem Begleiter spazieren ging. Die Tat ereignete sich gegen etwa 22:30 Uhr am vergangenen Samstag im Zentrum von Ceuta, der spanischen Enklave in Marokko, wo eine Einheimische in einer Gegend, die für ihr Nachtleben bekannt ist, belästigt wurde.
Darüber berichtete die lokale Zeitung ‚El Faro de Ceuta‘. Die Frau ging nur wenige Meter von ihrem Begleiter entfernt, als sie von einem betrunkenen Mann angesprochen wurde, der eine Mischung aus Spanisch und Arabisch sprach. „Komm hierher“, soll er gesagt haben. „Komm schon, Schatz, komm hierher, Schatz.“ Als sie ablehnte und versuchte, geradeaus weiterzugehen, packte der Angreifer sie am Arm, zog seine Hose herunter. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll er obszöne Handlungen begangen und sich an seinen Genitalien berührt haben, während er sie festhielt.
Glücklicherweise währte die Gewalt jedoch nur kurz. Der Verlobte der Frau stürzte sich auf den Angreifer, der ihm daraufhin gegen die Brust schlug. Die Frau rief daraufhin die Polizei, während der Verlobte dem flüchtenden Mann nachjagte. In den hektischen Momenten stand der Angreifer erneut der Frau gegenüber und, erneut bestrebt, zog er wieder seine Hose herunter.
Der Mann am Boden festgehalten und die Schreie der Frau
Der Belästiger wurde schließlich am Boden auf dem Gehweg festgehalten. Der Einsatz eines außer Dienst stehenden Polizisten der örtlichen Polizei ermöglichte es, den Mann bis zum Eintreffen der Streifen festzuhalten. Er befindet sich nun in Haft. Das Paar hat den Behörden seine Zeugenaussage gegeben. Beide wurden einer medizinisch-rechtlichen Untersuchung unterzogen.
In Ceuta bleibt die Stimmung nach wie vor angespannt. Nach dem großen Exodus Ende Juli sind in der Enklave weiterhin Tausende marokkanischer Migranten vor Ort, und die Spannung mit den Einwohnern ist hoch. El Faro de Ceuta veröffentlichte auch ein Video, das den Angreifer am Boden zeigt, während die Frau ihre Wut gegen ihn herausschreit: „Gott sei Dank war er bei mir“, sagt sie und bezieht sich damit auf ihren Verlobten.