Buen Camino Drehorte – Wo wurde der Film von Checco Zalone gedreht?

10. September 2026

| Lukas Steinberger

Nach dem Erfolg von „Tolo Tolo“ kehrte der aus Apulien stammende Komiker im vergangenen Dezember ins Kino zurück mit einer Kassenschlager-Komödie, die Ironie und innere Reise verbindet und Schauplätze an den ikonischsten Orten Europas wählt.

Die Dreharbeiten verteilen sich zwischen Italien und Spanien, und führen durch am Meer gelegene Villen, städtische Viertel und Pilgerpfade. Die Drehorte sind integraler Bestandteil der Erzählung und tragen dazu bei, den Kontrast zwischen Luxus und Einfachheit zu zeichnen, der sich durch die gesamte Handlung zieht.

Aus immobilienbezogener Sicht zeigt der Film sehr unterschiedliche Kontexte: Von exklusiven Anwesen an der Costa Smeralda bis zu historischen Gebäuden in Rom, bis hin zu ländlichen Zentren in der Galicien. Eine Reise, die auch zwei verschiedene Wohn- und Kulturmodelle widerspiegelt.

Die Handlung von Buen Camino

Im Film spielt Checco Zalone Checco, den einzigen Sohn eines reichen Unternehmers aus der Sofa- bzw. Polstermöbelbranche. Gewohnt an ein Leben zwischen Villen, Partys und Luxusurlauben, erlebt der Protagonist, wie seine Stabilität zusammenbricht, als seine minderjährige Tochter Cristal verschwindet.

Das Mädchen ist nach Spanien aufgebrochen, um den Jakobsweg zu gehen, eine Pilgerreise von etwa 800 Kilometern zu Fuß. Checco beschließt, ihr zu folgen, verlässt seine Komfortzone und begibt sich auf eine Reise voller Anstrengung, unerwarteter Begegnungen und eindrucksvoller Landschaften.

Die Entwicklung der Figur entfaltet sich entlang des Weges, zwischen Ironie und Momenten der Reflexion, bis zur Endstation in Santiago.

Wo wurde Buen Camino in Italien gedreht

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Der italienische Teil von „Buen Camino“ markiert den Ausgangspunkt der Geschichte. Hier spielt sich das „Vorher“ ab: ein Leben im Überfluss, Villen mit Pool und Urlauben auf Yachten.

Die Hauptdreharbeiten fanden in Sardinien statt, insbesondere entlang der Costa Smeralda und im Norden der Gallura. Porto Cervo und die Küstengebiete zwischen Santa Teresa und Capo Testa bieten erkennbare Panoramen, mit Yachthäfen und Meerblicken, die den Rahmen für die ersten Sequenzen des Films bilden.

Die Drehs in Sardinien

Porto_Cervo- WikimediaCommons

Die in Sardinien gedrehten Sequenzen umfassen ikonische Gebiete wie Porto Cervo und den bekanntesten Streifen der Costa Smeralda. Die für die Szenen genutzten Villen befinden sich größtenteils im Privatbesitz, aber Landschaften und Küstenlinien sind leicht identifizierbar.

Die Gallura mit ihren Granitfelsen und den Panoramablicken zum Meer trägt dazu bei, ein Bild von Wohlstand und Reichtum zu zeichnen. Ein Umfeld, das in der Realität zu einem der exklusivsten Immobilienmärkte Italiens gehört.

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Die Szenen in Rom und anderen italienischen Städten

Roma-via_concilazione_WikimediaCommons

Neben Sardinien wurde ‚Buen Camino‘ auch in Rom gedreht. Die Hauptstadt bietet Außenaufnahmen in urbanen Umgebungen, zwischen Palästen, zentralen Straßen und Wohnvierteln.

Die Innenräume von Büros und von Bereichen, die mit der Führung des Familienunternehmens des Protagonisten zusammenhängen, wurden in städtischen Umgebungen realisiert, um den Alltag vor der narrativen Wendung darzustellen.

Rom bietet eine erkennbare urbane Kulisse mit historischen Gebäuden und Wohnvierteln, die das Bild einer gewachsenen Bourgeoisie vermitteln.

Wo spielt Buen Camino in Spanien?

Der zweite Teil des Films entwickelt sich in Spanien, entlang des Jakobswegs. Hier verändert sich der Erzählrhythmus und Tonfall: Die Pilgerreise ersetzt den anfänglichen Komfort.

Das Team folgte authentischen Etappen der Pilgerreise und führte Außenaufnahmen bei wechselnden Wetterbedingungen durch. Die Sequenzen zeigen Pfade, Herbergen, ländliche Dörfer und Abschnitte des französischen Weges, der nach Galicien führt.

Wer den Jakobsweg kennt, wird typische Kulissen der letzten Tage vor dem Eintreffen in Santiago de Compostela erkennen, zwischen grünen Landschaften und steinernen Gebäuden.

Santiago de Compostela und der letzte Take

Panoramica_Catedral_de_Santiago_de_Compostela_WikimediaCommons

Der Film endet in Santiago de Compostela, dem symbolischen Ziel der Pilgerreise. Die Schlussaufnahmen wurden im historischen Zentrum gedreht, mit Aufnahmen von der Plaza del Obradoiro und den gepflasterten Straßen rund um die Kathedrale.

Die Bilder bestätigen, dass es sich nicht um nachgebautes Set handelt, sondern um echte Aufnahmen in der galizischen Stadt. Die Steinarchitektur und die konzentrierte Atmosphäre markieren den Abschluss der menschlichen Reise des Protagonisten.

Regie, Besetzung und Produktion

„Buen Camino“ wird von Gennaro Nunziante, einem langjährigen Mitarbeiter von Checco Zalone, inszeniert. Jetzt ist er über Netflix, der kostenpflichtigen Streaming-Plattform, zu sehen.

Zur Besetzung gehören Checco Zalone (Luca Medici), Beatriz Arjona, Letizia Arnò, Martina Colombari, Hossein Taheri und Alfonso Santagata. Die Produktion liegt in den Händen von Indiana Production und Medusa Film, mit der Zusammenarbeit von MZL und Netflix. Ein Projekt, das dank seiner Schauplätze in Italien und Spanien einen internationalen Horizont anstrebt, verschiedene Regionen wertschätzt und dem Publikum eine Reise durch Luxus, Küstenlandschaften und europäische Spiritualität bietet.

Lukas Steinberger

Lukas Steinberger

Ich bin Lukas Steinberger, Redakteur bei AUSTRIA24 TV mit Fokus auf Politik und Gesellschaft. Nach meinem Journalismusstudium in Wien habe ich für verschiedene Medien gearbeitet und mich auf analytische Berichterstattung spezialisiert. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich zu machen und die Perspektiven der Menschen sichtbar zu machen.