Vier Personen derselben Familie, darunter zwei Kinder im Alter von sechs und neun Jahren, wurden in Gy, einer kleinen Gemeinde im Département Haute-Saône im Osten Frankreichs, tot aufgefunden. Die Leichen wurden am Abend des Mittwochs, dem 2. September, gegen 20 Uhr entdeckt, auf einem Gelände, auf dem sich einige Wohnwagen und ein Mobilheim befinden.
Die Opfer sind ein Mann, seine beiden Söhne und eine Frau, die laut ersten Informationen der lokalen Presse die Schwiegermutter des Mannes sein soll. Einer der Leichen wurde in einem Lieferwagen gefunden, die übrigen drei lagen im Wohnwagen.
Die Ermittler bemühen sich, den Hergang zu rekonstruieren. Laut L’Est Républicain ist eine der geprüften Hypothesen ein Mord-Suizid: Der Vater soll die Familienmitglieder mit einem Gewehr getötet und sich danach selbst der Waffe zugewandt haben. Eine Rekonstruktion, die derzeit von den Ermittlern noch nicht endgültig bestätigt wurde. Laut einer offiziellen Quelle, die von der Afp zitiert wird, gehörte der Mann einer in der Trennung befindlichen Partnerschaft an, die in der Gegend beim Bau eines Hauses war.
Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Dynamik und das Motiv der Tragödie präzise zu rekonstruieren.