Loredana Lecciso: Sohn sollte Silvester in Crans-Montana verbringen – sie erklärt den Grund für den gesundheitlichen Zwischenfall

22. März 2026

| Lukas Steinberger

Der jüngste Sohn von Al Bano und Loredana Lecciso, Al Bano Jr. Carrisi, genannt Bido, hätte Silvester fast sicher in Le Constellation verbracht, dem Club in Crans-Montana, in dem ein Feuer 40 Jugendliche das Leben kostete. Das berichtet Loredana Lecciso im Corriere del Mezzogiorno in einem Interview, in dem sie auch den Grund für ihr anhaltendes Unwohlsein am Mailänder Hauptbahnhof vor ihrer Teilnahme an Domenica In mit Al Bano am vergangenen Sonntag erläuterte: „Meine Beschwerden rühren vom Stress her“, sagte sie.

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„Mein Sohn sollte in Crans-Montana sein“

„Ich bin froh, dass es so gelaufen ist, doch meine Erleichterung lindert den Schmerz der Familien nicht“, schloss Lecciso: „Ich kann mir nicht vorstellen, was diese armen Mütter und Väter durchmachen. Mein Herz ist bei ihnen.“

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Lecciso und der Kollaps: „Tage, die mich psychisch belastet haben“

Und eben jener Stress in den Tagen davor war es auch, der Loredana Lecciso den Kollaps am vergangenen Sonntag am Mailänder Hauptbahnhof beschert hat, als sie den Zug nach Rom nehmen wollte.

„Ich bin zweimal ohnmächtig geworden“, berichtete die Lebensgefährtin von Al Bano, der mit ihr an Domenica In teilnehmen sollte: „Wir hatten Silvester zusammen in Polen verbracht, dann kehrten wir nach Mailand zurück und er fuhr nach Cellino San Marco, während ich in der Lombarditop-Metropole blieb. Dort leben unsere Kinder: Bido (Al Bano Jr., Anm. d. Verf.) hat in Mailand Wirtschaft und Management studiert und Jasmine. Um 8 Uhr morgens war ich am Mailänder Hauptbahnhof in Richtung Rom unterwegs. Anstatt ein Taxi zu nehmen, beschloss ich zu Fuß zu gehen, doch es war sehr kalt, ich trug die Koffer und stieg die Treppen hinauf. Und am Vorabend hatte ich das Abendessen verpasst. Am Schnellzugschalter angekommen, legte ich mich kurz ab und verlor das Bewusstsein, fiel auf den Koffer: Ich kniete nieder und sollte mich nicht verletzen.“

Lecciso betont erneut, wie sie sofort hilfe erhielt – freundlich vom Bahnhofsbetrieb, von der Begleitperson und von den Polfer-Beamten: „Sie sagten mir, ich sei wieder zu mir gekommen, und ich sagte: ‚Ich bin okay, ich bin okay.‘“ Doch während sie versuchte, sich aufzurichten, sackte sie erneut zusammen: „Als ich die Augen öffnete, waren etwa ein Dutzend Menschen um mich herum. Mir war nicht klar, was passiert war. Aber ich erholte mich, bat darum, zum Gleis begleitet zu werden. Ich hatte auch Tage, die mich psychisch belastet hatten.“

 
 
 
 
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Kategorien Leben

Lukas Steinberger

Lukas Steinberger

Ich bin Lukas Steinberger, Redakteur bei AUSTRIA24 TV mit Fokus auf Politik und Gesellschaft. Nach meinem Journalismusstudium in Wien habe ich für verschiedene Medien gearbeitet und mich auf analytische Berichterstattung spezialisiert. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich zu machen und die Perspektiven der Menschen sichtbar zu machen.