Rechtzeitig zum 103. Internationalen Tag der Frauen am 8. März, ist es an der Zeit den Frauen in der heutigen Arbeitswelt ein paar Zeilen zu widmen.

Mit 70,3 Prozent liegt die Frauenerwerbsquote hierzulande bereits weit über dem EU-Durschnitt. WKOÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, weißt aber darauf hin: „Jedoch ist es immer noch unverständlich, dass sich Frauen mit mangelhaften Rahmenbedingungen für eine machbare Vereinbarkeit von Beruf und Familie herumschlagen müssen“. Trotzdem werden fast 60 Prozent aller Firmen von Unternehmerinnen gegründet.

 „Wir brauchen mehr Kindertagesstätten.“

Schwieriger Spagat

Einzig die Kinderbetreuung macht den meisten Frauen einen Strich durch die Karriererechnung. Neben zeitlichen Hindernissen, sind auch Betreuungsengpässe immer wieder ein Hindernis in der Arbeitswelt. „Es ist kein Geheimnis, wenn ich sage: Fehlende und nicht adäquate Kinderbetreuungsplätze sind ein riesiger Stolperstein für den beruflichen Aufstieg von Frauen“, so Rabmer-Koller. „Man kann nicht oft genug betonen, was Österreichs Frauen leisten: Sie sind top ausgebildet, stehen fest im Erwerbsleben und meistern oft den leider noch immer viel zu schwierigen Spagat zwischen Job und Familie“.

QUELLE wko

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