Anlässlich des internationalen Frauentags veranstalteten die SPÖ Frauen des Bezirkes Perg ein Pressefrühstück.

„Wir werden weiter lästig sein“, kündigte Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Schatz an und eröffnete mit diesen Worten das heutige Pressefrühstück.

Keine Selbstverständlichkeit

„Die Verbesserungen, die für Frauen in den vergangenen 100 Jahren erreicht wurden, sind uns nicht in den Schoß gefallen. Wir müssen dafür kämpfen und das heißt auch, dass wir oft einen langen Atem brauchen. Und den haben wir“, so Schatz. Das bedeutet, dass neben einer Verbesserung der Wohnbeihilfe, auch ein Frauenhaus im Bezirk gefordert wird. Da es schockierend sei, dass jede Woche eine Gewaltsituation gemeldet werde, aber es dennoch schwierig ist aus dem Milieu auszubrechen.

„Die Verbesserungen, die für Frauen in den vergangenen 100 Jahren erreicht wurden, sind uns nicht in den Schoß gefallen.“

Ausbau Kinderbetreuungsplätze

Ein weiterer Wichtiger Punkt sei ein Ausbau der Kinderbetreuungsplätze mit gerechtfertigten Öffnungszeiten, damit auch Frauen wieder dem Job Nachgehen können. Perg sei jedoch ohnehin schon ein Vorzeigebeispiel, wenn man die Ganztagesschule von Direktorin Elisabeth Löger heranziehe. „Ganztagsschulen sind wichtig und notwendig zugleich, um Lern- sowie Erholstunden einbauen zu können. Auch Turnen und Zeichnen gehören zur Entwicklung jeden Kindes“, so Bürgermeisterin Marianne Gusenbauer-Jäger aus Schwertberg.

Anlässlich des internationalen Frauentags waren die SPÖ-Bezirksfrauen anschließend noch unterwegs, um Nelken auszuteilen und ein Zeichen zu setzen. Insgesamt wurden 2000 Nelken im Bezirk verteilt.

Ein Austria24-Filmbericht wird in den kommenden Tagen folgen.

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LAbg. Bgm. Thomas Punkenhofer

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